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< (RD) Doubleheader in Wien
07.05.2018 11:59 Alter: 106 days
Kategorie: Rollhockey, Aktuelles Rollhockey
Von: Marcel Schratter

Bitteres Aus für den RHC Wolfurt in Wimmis


Nach der 5:8-Heimniederlage letzte Woche kam es am gestrigen Samstag in Wimmis auf der Herrenmatte zum finalen Showdown um den Einzug ins Superfinale. Wolfurt startete sehr stark und es begann alles so richtig nach dem Geschmack der mitgereisten Wolfurter Fans. Nach nur 6 Minuten führte der Gast durch Tore von Theurer und Zehrer bereits mit 2:0.

Wolfurt blieb in einem intensiven Spiel auf hohem Niveau tonangebend und konnte durch Bosch und Wolf bei einem Gegentor der Gastgeber das Score bis zur Pause auf 4:1 hochschrauben.

Auch nach der Pause war es ein hochklassiges Spiel in dem Wolfurt scheinbar alles im Griff hatte. Einige gute Einschussmöglichkeiten wurden aber nicht genutzt. Wie aus dem Nichts dann wieder Spannung, als Wimmis zwischen der 34. und 39. Minute Unachtsamkeiten in Wolfurts Defensive nutzte und auf 3:4 herankam. Wolfurt hielt aber weiter gut dagegen und erst durch ein höchst fragwürdiges Teamfoul 8 Sekunden vor dem Ende geriet der sicher geglaubt Sieg wieder in Gefahr. Es war das 15. Teamfoul und daher bekamen die Berner Oberländer nochmals eine Chance auf den Ausgleich durch den fälligen direkten Freistoß, den sie etwas glücklich verwandelten. Somit ging der Krimi in die Verlängerung. Beide Teams kämpften aufopferungsvoll und da beide je einmal trafen, musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Hier hatte der Gastgeber Wimmis das glücklichere Ende für sich, da bei Wolfurt nur Zehrer traf, bei Wimmis aber zwei Schüsse den Weg ins Wolfurter Tor fanden.

 „Wir haben alles gegeben, leider haben uns 8 Sekunden zum Sieg gefehlt. So kurz nach dem Spiel ist die Enttäuschung über die verpasste Chance einfach nur riesengroß.“, so der Tenor aus dem Wolfurter Lager.

Ergebnis:

RHC Wolfurt - RHC Wimmis        5:6 (4:1, 3:0, 1:0, 0:1) n.P.
RHC Wolfurt: Mohr, Schüssling; Zehrer 1, Bartés, Gallego, Wolf 1, Laritz, Bosch 2, Theurer 1

Stand in der "Best-of-three"-Halbfinalserie: 2:1